Mozart, wie von Liszt gehört – Wiener Akademie – Martin Haselböck

When:
16. October 2020 @ 20:00 – 21:30
2020-10-16T20:00:00+02:00
2020-10-16T21:30:00+02:00

Gipfeltreffen im Konzertsaal

Die Vision, das Hörerlebnis mit Allegris Werk in der Sixtina und die Erinnerung an Mozarts Begegnung mit diesem A-capella-Stück formten sich zu der Inspiration zum Stück namens „Evocation à la Chapelle Sixtine. Miserere d’ Allegri et Ave verum Corpus de Mozart“. Im November 1861 schreibt Liszt an den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach, er habe in seiner Komposition Allegri und Mozart nicht nur einander angenähert, sondern beide regelrecht „zusammengebracht“, und er erklärt: „Miserere von Allegri: Das Elend und die Ängste der Menschen klagen im Miserere. Ave verum Corpus von Mozart: Dieses berührt das erhabenste Geheimnis; für denjenigen, der uns die siegreiche Liebe über das Böse und den Tod offenbart.“ Noch im selben Jahr komponiert Liszt selbst ein „Ave verum“.

Ausführende:

Solisten der Wiener Sängerknaben

Jan Petryka, Tenor

Günter Haumer, Bass

Wiener Sängerknaben

Chorus Viennensis

Orchester Wiener Akademie

Martin Haselböck, Leitung

www.wienerakademie.at

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